Bei der angewandten Schlachtmethode wird ein mobiles Fangmodul im gewohnten Umfeld der Tiere bereitgestellt. Wenn diese freiwillig in die am Schlachttag aktivierte Fangvorrichtung gehen, werden sie mittels Bolzenschuss betäubt. Die betäubten Tiere werden dann mit dem Fangmodul in die Mobile Schlachteinheit befördert und die Schlachteinheit schließt automatisch. Dort kann der Metzger den Bruststich zum schnellen Entbluten des Tieres ohne Risiko durchführen. Dann wird der Tierkörper zu einer regionalen Schlachtstätte, z.B. in Baisweil transportiert, wo die Zerlegung und Fleischverarbeitung vorgenommen wird. Um den Konsumenten auf diese tierwohlgerechte Art der Schlachtung aufmerksam zu machen, soll das Fleisch mit dem bereits existierenden Logo „Schlachtung mit Achtung“ vermarktet werden.
Das Kooperationsprojekt wird zusammen mit der LAG Kneippland Unterallgäu e. V. umgesetzt. Entstanden ist die Idee aus dem Kreis der Öko-Modellregionen Ostallgäu und Günztal. Wichtiger Kooperationspartner im Rahmen des Vorhabens ist die Stiftung KulturLandschaft Günztal, die 2008 das Projekt „Günztal Weiderind“ initiiert hat. Die darin kooperierenden Landwirte sollen fester Partner der Schlachtung mit Achtung werden.
Im August 2022 erschien auf Allgäu TV ein Beitrag zu LEADER im Ostallgäu, in dem die Projekte "Dorfladen Waal", "Schlachtung mit Achtung" und "Wiese x 16" vorgestellt wurden:
